Übersicht Par 72
Im natürlichen Grün des Dreiländerecks
Der Platz bietet auf 18 Loch eine abwechslungsreiche Mischung aus langen Par-4-Bahnen, die Präzision vom Abschlag verlangen, kurzspieligen Par 3s mit anspruchsvollen Grünkomplexen und zwei Par-5-Löchern, die Birdie-Chancen eröffnen, aber auch bestrafen können. Leicht hügelig, mit altem Baumbestand, gepflegten Wasserhindernissen und sorgfältig gesteckten Ausgrenzen fordert die Anlage jeden Spieler heraus, unabhängig vom Handicap.
Viel Energie fließt in die Pflege der Greens und Abschläge, die mit modernen Bewässerungs- und Drainagesystemen ausgestattet sind. Das Büro Mackenzie & Ebert, International Golf Course Architects, begleitet den Club mit einem langfristigen Masterplan, der den parklandschaftlichen Charakter des Platzes stärkt und die Handschrift von H.S. Colt bewusst weiterführt.
Platzübersicht
Loch 1

Par 4
Ein faires Eröffnungsloch, das bereits bei der Platzeröffnung 1928 das erste Loch war. Wer den Drive auf der Kuppe neben der großen Baumgruppe platziert, hat einen freien Blick auf das von einem Baum vorne links und zwei Bunkern geschützte Grün.
Loch 2

Par 4
Ein anspruchsvolles Par 4 bergauf – erst nach einem guten Drive gibt das Fairway den Blick frei auf das enge, lang gestreckte Grün.
Loch 3

Par 5
Ein relativ kurzes Par 5, das für gute Spieler in zwei Schlägen erreichbar ist. Vorsicht jedoch: Direkt hinter dem Grün wartet das Out – wer zu mutig angreift, wird bestraft.
Loch 4

Par 3
Das engste und längste Par 3 des Platzes. Vorne links lockt das Wasser, während rechts neben dem Grün überraschend viel Platz wartet – die sichere Seite für alle, die nicht ins Nasse wollen.
Loch 5

Par 4
Dieses bergab führende Dogleg nach links lädt zum Angreifen ein – vorausgesetzt, man blendet die das Loch eng begrenzenden Hecken beidseitig konsequent aus.
Loch 6

Par 3
Dieses bergauf führende Par 3 wird vorne von drei Bunkern rechts und links bewacht und spielt sich deutlich länger, als es die Meterzahl vermuten lässt. Hinter dem Grün ist jedoch viel Platz und wer zu lang ist, hat meist noch Glück gehabt.
Loch 7

Par 4
Ein wunderschönes, langes Par 4. Nach einem soliden Drive in die Fairwaymitte ergibt sich der Blick auf das gut geschützte, leicht abfallende Grün. Jeder Meter dieser Bahn will und darf gespielt werden.
Loch 8

Par 5
Das Signature Hole des Platzes. Zwischen alten Baumbeständen hindurch spielt sich dieses Par 5 fast entspannt – wäre da nicht die Ausgrenze rechts, die jeden Fehler sofort bestraft. Das von fünf Bunkern bewachte Grün sollte unbedingt unterhalb der Fahne angespielt werden.
Loch 9

Par 4
Das Abschlusshole der Front Nine verlangt einen langen Drive, um für den zweiten Schlag den richtigen Winkel ins Grün zu bekommen. Wer zu kurz oder zu weit rechts liegt, macht das Anspielen des Grüns unnötig schwer.
Loch 10

Par 4
Das kurze Dogleg verführt zum Abkürzen über die Bäume – doch das Grün ist mit drei Bunkern gut verteidigt. Auch auf dem normalen Weg braucht es einen präzisen Schlag: Das erhöhte Grün hängt leicht und verzeiht keine ungenauen Schläge.
Loch 11

Par 3
Dieses Par 3 verlangt einen geraden Schlag durch die hohen Bäume, am besten auf die linke Grünhälfte. Wer den Bunkern davor ausweichen möchte, findet hinter dem Grün noch genug Platz.
Loch 12

Par 4
Das kurze Loch täuscht – beim genauen Hinsehen hängt das Fairway komplett von rechts nach links. Wer das Plateau auf der rechten Seite anspielt, hat die beste Ausgangsposition für einen kontrollierten Schlag ins Grün.
Loch 13

Par 4
Auf dem Papier kein langes Loch, doch es geht deutlich mehr bergauf, als es zunächst scheint. Das schmale Grün am besten von rechts anspielen – wer zu lang oder zu weit rechts liegt, flirtet mit der Ausgrenze.
Loch 14

Par 4
Das erste Loch im „Bermudadreieck" erfordert einen mutigen Drive in Richtung des rechten Bunkers. Kaum um die Ecke des Doglegs gekommen, öffnet sich der Blick auf das gut geschützte Grün und bei klarer Sicht bis ins Nachbarland Niederlande.
Loch 15

Par 5
Das längste Par 5 des Platzes ist eine echte Herausforderung. Auf der Teebox hofft man auf Rückenwind, denn es geht zunächst bergauf. Nach einem soliden Transportschlag wartet beim dritten Schlag die eigentliche Aufgabe: Bunker wohin man schaut und rechts lockt das OOB.
Loch 16

Par 4
Der Schlag über das kleine, lebendige Wasserhindernis gelingt bestimmt – doch dann erwarten den Spieler Bunker rechts und links vor dem Infinity-Green. Dahinter fällt das Gelände steil ab, also lieber die Fahne direkt anvisieren und danach den Blick ins Nachbarland genießen.
Loch 17

Par 4
Bergab und eng geht der Abschlag durch die Baumreihen, weder Ausgrenze noch Bunker drohen. Dafür hängt das Fairway nach rechts und lässt den Ball unter die Bäume rollen. Das erschwert das Anspielen des kleinen Grüns. Wer mit zwei Schlägen dort angekommen ist, hat das Par noch lange nicht in der Tasche.
Loch 18

Par 4
Ein spektakuläres Abschlussloch. Der Drive geht bergab auf ein breites Fairway – der Baum rechts und der Bunker links kommen dabei ins Spiel. Dann ein langer Schlag, am besten eher auf die rechte Grünhälfte und zwei Putts zum Par vor den Zuschauern auf der Terrasse. Ein würdiger Abschluss.
Platzregeln, Scorekarte und Spielvorgabentabellen
Gut informiert auf den Platz
Jede Golfanlage hat ihre eigenen lokalen Platzregeln, die das Spiel auf spezifische Gegebenheiten des Geländes abstimmen. Bitte machen Sie sich vor jeder Runde mit den aktuell gültigen Platzregeln des AGC vertraut. Sie gelten ergänzend zu den offiziellen Golfregeln des DGV und R&A.
Die Scorekarte enthält alle wesentlichen Angaben zur Runde: Par-Werte, Längen von allen Abschlägen, Handicap-Indizes sowie die wichtigsten lokalen Regeln im Überblick. Scorekarten liegen am Abschlag 1 sowie an der Reception aus.
Die Spielvorgabentabellen legen fest, wie viele Vorgabeschläge Spielerinnen und Spieler unterschiedlicher Handicap-Kategorien auf unserem Platz erhalten. Sie werden auf Basis von Platzrating und Slope gemäß den aktuellen DGV-Vorgaben ermittelt und jährlich aktualisiert.